Sich helfen lassen | PsyHealth

Sucht/Konsum

Fühlt man sich traurig, gestresst oder müde, versucht man vielleicht, seinen Problemen zu entfliehen, indem man sich sogenannten «risikoreichen» Verhaltensweisen zuwendet, wie Rauchen, Alkoholkonsum, Medikamenteneinnahme, übermässiger Bildschirmkonsum oder Glücksspiel. Auch wenn das im Moment scheinbar Erleichterung verschafft, können die Gewohnheiten der körperlichen und psychischen Gesundheit schaden. Wenn Sie sich Sorgen um eine der oben genannten Verhaltensweise bei sich oder bei einem Angehörigen machen, sollten Sie um Hilfe bitten.

Ein übermässiger Konsum von Substanzen (Alkohol, Medikamente) kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben: Schädigung lebenswichtiger Organe, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwächung des Immunsystems, Depressionen und Angstzustände, kognitive Beeinträchtigungen, soziale Isolation, …

Addiction Suisse (Sucht Schweiz) listet hier eine Reihe von Websites und Telefonnummern auf, die bei Problemen mit Alkohol, Tabak oder Nikotinprodukten sowie bei Glücksspielproblemen Unterstützung bieten können.

Sorgen Sie sich um Ihre Kinder? Lesen Sie diese Brochüre.

Fragen Sie sich, wie Sie ihre Kinder schützen können?  Schauen Sie sich diesen Flyer an.  

Stehen Sie einer Person nahe, die abhängig ist? Informieren Sie sich in dieser Brochüre.

Häusliche Gewalt

Nummer 142 – Opferhilfe (rund um die Uhr, 7 Tage die Woche)

Für alle Personen, die in der Schweiz körperlicher, psychischer oder sexueller Gewalt ausgesetzt waren. Auch Angehörige (Verwandte oder Freunde) können Unterstützung und Beratung erhalten. Die Nummer 142 ist jederzeit erreichbar.

Notrufnummern:

  • 117: Polizei
  • 144: Krankenwagen/Notaufnahme

Weitere verfügbare Ressourcen:

  • Um Experten anonym eine Frage zu stellen (Bearbeitungszeit: 3 Werktage): Violence que faire (Gewalt – was tun?). Die Kontaktaufnahme erfolgt auf Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch.
  • Liste der Beratungsstellen (LAVI) für Opferhilfe nach Kanton: Aide aux victimes (Opferhilfe)
  • Liste der Aufnahmezentren (Frauenhäuser) für Frauen und Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind

Sollte es zu Gewalt kommen, haben Sie das Recht, sich (und Ihre anwesenden Kinder) zu schützen, indem Sie die Wohnung verlassen, die Polizei (117) oder den ärztlichen Notdienst (die Liste nach Kanton finden Sie hier) anrufen. Die LAVI-Zentren können Ihnen ebenfalls behilflich sein.

Liste der Gesundheitsfachkräfte

In Ihrem Umfeld gibt es viele Fachleute, die Ihnen eine grosse Hilfe sein können. Bei Schwierigkeiten oder psychischen Problemen können sie Ihnen zur Seite stehen, Ihnen zuhören und Sie an einen Spezialisten weiterverweisen :

  • bei der Arbeit: Betriebsarzt, Personalvertreter oder Gewerkschaftsvertreter;
  • in den Gesundheitszentren: Krankenpfleger, Hebamme, Arzt;
  • in der Schule: Schulkrankenschwester, Lehrer oder Mediator;
  • in den Freizeitzentren der Stadtteile: Betreuer oder Sozialarbeiter.

In den meisten Fällen sind diese Leistungen kostenlos oder werden von der Krankenkasse übernommen. Die Kosten sollten Sie also nicht davon abhalten, diesen Service in Anspruch zu nehmen.

Wenn Sie unsicher sind und nicht wissen, an wen Sie sich wenden sollen, kann Ihr Hausarzt Sie an die richtige Person weiterverweisen.

Auf dieser Website finden Sie ausserdem Psychologen in Ihrer Nähe. Füllen Sie einfach einen kurzen Fragebogen zu Ihren Bedürfnissen und der gewünschten Sprache für die Beratung aus. Was die Kostenübernahme für Konsultationen betrifft, geben die verschiedenen Fachkräfte in ihrem Profil die jeweiligen Bedingungen an. Es ist jedoch ratsam, sich über die individuellen Möglichkeiten zu informieren.

Notrufnummern

Für den Fall einer akuten Krise, wenn die Person eine Gefahr für sich selbst oder für andere darstellt, die Situation ist dringend. Dann sollten Sie die Nummer 144 oder den psychiatrischen Notdienst Ihres Kantons anrufen. Wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel oder das Gefühl haben, den Halt zu verlieren, zögern Sie nicht, einen Notdienst anzurufen.

  • Freiburg: 0263080808
  • Genf: 0223723862
  • Jura: 144
  • Neuenburg: 0327551515
  • Waadt: 0848133133
  • Wallis: 0800012210
  • Tessin: 144

Wenn die Gefahr sehr gross ist, kann man auch die Polizei unter der Nummer 117 anrufen.

Suizidgedanken

Wenn Sie Suizidgedanken haben, ist es am wichtigsten, darüber zu sprechen und um Hilfe zu bitten.

Notrufnummern

  • 143: für Erwachsene, kostenlos, anonym und vertraulich. Englischsprachige Hotline: 0800 143 000
  • 147: Pro Juventute (Jugendliche)
  • 144: Notaufnahme im Krankenhaus